Zwischen Regeln, Freiheit und dem echten Ankommen
Viele denken: Kanada – das ist Natur, Freiheit, neue Chancen. Stimmt. Aber es sind auch Regeln, jede Menge Regeln. Formulare, Anträge, Fristen. Ehrlich gesagt, wer glaubt, man könne einfach ankommen und loslegen, der irrt. Wer schon mal in einer kanadischen Behörde stand, weiß, dass man ohne Hilfe schnell verzweifeln kann. Und genau da kommen Unterstützer ins Spiel. Sie erklären einem, welche Unterlagen wichtig sind, wo man welche Stempel bekommt, wie man nicht in der Bürokratie untergeht. Klingt trocken, ist aber der Schlüssel. Mal unter uns: Manchmal ist es wie Fußball. Man denkt, man hat das Spiel im Griff, und dann kommt ein Regelverstoß, den man gar nicht auf dem Schirm hatte. So etwas wie bei rabona, wo die Spielregeln den ganzen Verlauf ändern können. Aber das Gute ist: Man kann lernen. Manchmal braucht man einen Trainer, manchmal einfach Mitspieler, die schon länger dabei sind. Und irgendwann, nach vielen Stolpern und kleinen Erfolgen, spielt man mit. Nicht mehr als Zuschauer, sondern mittendrin. Das ist der Moment, in dem Kanada nicht nur ein neues Land ist, sondern ein Zuhause. Und das, ehrlich gesagt, ist mehr wert als jede Statistik oder jeder Plan.